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Architektur

Architekt: Prof. Joh. Krahn


Kubischer Bruchsteinbau unter flach geneigtem Satteldach. Frotseitige Betonung durch einen breiten Risalitvorsprung, Horizontalbetonung durch zwei unmittelbar unterhalb der Taufe und oberhalb des Erdgeschosses verlaufende Fensterbänder.

Wehrhaft anmutender, blockhafter Bau, zumal der Zutritt nicht von der Straße, sondern von einem durch die Sakristei, den Kirchenturm und eine Hofmauer umgrenzten Hof aus erfolgt. Das Ensamble offenbart insofern noch heute die Ansprüche Krahns, der die Kirche als einen geborgenen, heiligen Ort abseits des "nicht gerade schönen Stadtviertels" interpretiert wissen wollte.

Ausdrucksstarker, von kräftig getönten Farbglasfenstern (Prof. G. Meistermann) geprägter Innenraum, der durch die Proportion und Steinsichtigkeit der Wände (Bruchstein, Beton) Monumentalität, durch die in den Innenraum vorziehenden Chor- und Orgelemporenwände Geborgenheit formuliert. Zugehörig ein freistehender Glockenturm aus Beton. Der ungestörte und qualitätvolle Bau gehört zu den anschaulichsten Belegen der Arbeiten J. Krahns.




Quelle: Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland / Kulturdenkmäler in Hessen - Stadt Hanau